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24.10.2012, 18:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Die Babyklappe – Ein klares Ja zum Leben!
Informationsveranstaltung im Potsdamer St. Josefs Krankenhaus


 

St. Josefs Krankenhaus -  Der CDU Stadtbezirksverband Potsdam West/Brandenburger Vorstadt informierte sich am 24.10.2012 im Potsdamer St. Josefs Krankenhaus bei Geschäftsführer Hartmut Hagmann und Pflegedirektor Timo Jost über das Angebot des Klinikums für Potsdam und für die Region. Begleitet wurden die Mitglieder aus Potsdam West und ihre Gäste aus anderen Stadtverbänden Potsdams vom Gesundheitspolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion und designiertem Landesvorsitzenden der CDU Brandenburg, Dr. Michael Schierack MdL.

Themen des Besuches waren u.a. die wirtschaftliche und medizinische Situation für Krankenhäuser in Potsdam und Brandenburg, allgemeine gesundheitspolitische Fragen und natürlich die Babyklappe des St. Josefs Krankenhauses, der einzigen in ganz Potsdam.

Die Frage ist so alt wie die Menschheit selbst: Was macht man, wenn aus zwischenmenschlichem Miteinander Nachwuchs hervor geht, der, aus welchen Gründen auch immer, nicht gewollt ist? Manchmal bleibt dann nur ein einziger Ausweg, um ein Leben zu retten!

Der auch von der Presse wahrgenommene Informationsbesuch schien hilfreich und sinnvoll, nachdem in den vergangenen Monaten in den Medien immer wieder über die verschiedenen Möglichkeiten der „Bewältigung“ ungewollten Kindersegens gesprochen worden war. Zuletzt meldete sich Bundesfamilienministerin Schröder zu Wort, in dem sie einen Gesetzesentwurf zur „vertraulichen Geburt“ als Option zur Lösung der Abwägung zwischen dem Recht des Kindes zur Information über seine Abstammung neben dem Wunsch einer Frau nach Anonymität ankündigte.

 „Zahlreiche Einrichtungen beraten und begleiten Schwangere auf dem Weg zur Geburt. Für manche gibt es jedoch verschiedenste Gründe, diese Angebote nicht wahrnehmen zu wollen oder zu können. Hier setzen wir an. Unsere Babyklappe ist kein Allheilmittel sondern quasi der letzte Ausweg ins Leben“, so Verwaltungschef Hagmann. „Und hierbei arbeiten wir vertrauensvoll und gut mit dem Jugendamt zusammen“, wie er betonte.

Dr. Schierack, selbst praktizierender Arzt, kündigte an, die Landesregierung zu verschiedenen fragwürdigen Aspekten der Krankenhausförderung im Land zur Rede stellen zu wollen und hob das St. Josefs Krankenhaus in diesem Zusammenhang als wichtigen Beitrag der Trägervielfalt in der medizinischen Versorgung hervor. Auch er unterstrich die Bedeutung und Symbolik der Babyklappe, die weit über Potsdam hinaus strahle.

Die Potsdamer Babyklappe wurde im Jahr 2003 durch private Initiative und mit maßgeblicher Unterstützung der CDU in Potsdam West eingerichtet. Seitdem wurden dort schon mehrere Kinder abgegeben. Zwischen dem St. Josefs Klinikum und dem Jugendamt in Potsdam gibt es eine enge Verbindung, so dass es etwaige Unregelmäßigkeiten nicht geben kann. Nach etwa acht Tagen wird in Potsdam ein Kind aus der Babyklappe der städtischen Jugendpflege übergeben.

Der Vorsitzende des CDU Stadtbezirksverbandes Potsdam West/Brandenburger Vorstadt, Dr. Wieland Niekisch, zog ein zufriedenes Fazit des Besuchs. „Es war gut, hier gewesen zu sein! Wir werden uns weiter einsetzen, sowohl für das St. Josefs Krankenhaus, das ein fester Teil Potsdams ist und für die Babyklappe. Wir setzen unverändert ein Zeichen und bekennen uns zum Schutz des Lebens als unserem höchstem Gut!“ 


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